hortus dialogus e.g.V.

 

Willkommen im

"Garten des Gesprächs"

 

 

 

als einer

Begegnungsstätte

für sterbende, für trauernde wie auch traurige,

ebenso aber für neugierige, für fröhliche und aufgeschlossene Menschen.

 

Für Menschen, die für eine Weile Schutz und Rückzug brauchen nach dem Verlust ihnen liebgewordener und/oder vertrauter Weggefährten,desgleichen für solche, die sich für unsere drei wichtigsten Anliegen interessieren:

 

Hospizliche Aufgaben und Tätigkeiten,Interreligiösen sowie interkulturellen Austausch und den Lockrufen des Lebens, das in jeder Sekunde auf unterschiedliche Art und Weise beschnitten und dennoch niemals aufgeben wird, sich zu entfalten.

 

Diese Anlage

möchte einladen, innezuhalten inmitten der Hektik unserer täglichen Verrichtungen.

 

Diese Anlage

möchte anbieten, Besinnung und Einkehr zu üben und darüber hinaus als Refugium bereitstehen für Tiere und Pflanzen, die gemeinsam mit uns leben.

 

Die gesamte Gartenanlage von rund 13.000 Quadratmetern Grundfläche gliedert sich in zwei recht unterschiedliche Teilbereiche:

 

 

„Alter Teil“

 

Hier befindet sich ein privat genutztes Wohnhaus sowie ein kleiner Seminartrakt. Das circa 2.000 Quadratmeter große Grundstück entlang des Commwegs 8 – 10 wird seit dem Jahre 1967 bewirtschaftet und bewohnt. Die ältesten Bäume – Sandbirken – sorgen fast 35 Jahre lang schon für lichten Schatten, unter dem eine Vielzahl fernöstlicher Florenelemente üppig gedeiht. Entlang der mit Kopfsteinpflaster (nicht behinderten-/rollstuhlgerecht!) bestückten Wege und Terrassen, an Teichen und Taubenhaus, unter Traubeneichen und Zierkirschen:

Allerorten finden sich zeitgenössische und antike Kunstexponate aus 

westlichen und östlichen Kulturkreisen.

 

 

„Neuer Teil“

 

Mit dessen Konzept, struktureller Gliederung und einheimischer Vegetation wurde gartenarchitektonisches Neuland beschritten. Das gesamte Areal steht vorrangig im Dienste sterbender und trauernder Menschen, was nicht ausschließt, daß hier „Biologieunterricht vor Ort für alle Schul- und Klassentypen“ ebenso praktiziert wird wie Feste gefeiert und mancherlei Geselligkeiten stattfinden. Ganz besonders wichtig ist es uns zu betonen:

Bei allen Veranstaltungen und Umständen bleiben wir bemüht, den Belangen von Natur- und Artenschutz Rechnung zu tragen. Mensch und Mitwelt sind keine Gegensätze, sondern sich gegenseitig suchende und einander unentbehrliche Partner.

 

Das knapp 11.000 Quadratmeter umfassende Gelände diente über viele Jahrzehnte hinweg – durchgehend bis zum Jahre 2001 – als Viehkoppel und entsprach damit dem Typus einer „Fettweide“. Eine an ökologischen Kriterien orientierte Nutzungsänderung dieses vergleichsweise artenarmen Lebensraumes begann 2004 mit der Umgestaltung des hangseitig zum Flüßchen Rur abfallenden Areals in einen nach landschaftsschützerischen Vorgaben angelegten Garten von Typus „Waldrand“ -eines Lebensraumes also, der die Vegetationsverhältnisse am Saum des heimischen Buchen-/Eichen-Mischwaldes wiedergeben soll. Die für „Kunstobjekte“ ausgewiesenen Freiflächen – themenbezogen zu Sterben und Tod, Interreligiosität und Weltanschauung – mit Exponaten von Darstellender Kunst zu bestücken, sind Künstler unterschiedlichster Ausdrucksformen herzlich eingeladen.