hortus dialogus e.g.V.

 

Metta-Lesung im "Garten des Gesprächs"

Güte

Metta Sutta - Eine frühbuddhistische Lehrrede

 

Dieser Film lädt ein zu einem Rundgang durch den spätsommerlichen „Garten des Gesprächs“- den Hospizgarten in Abenden -, dessen zwei unterschiedliche Teilbereiche auf jeweils anderen Gestaltungsprinzipien beruhen. Wer hierzu Näheres erfahren möchte, der sei auf die Homepage des Ambulanten Hospizdienstes www.hortus-dialogus.de verwiesen.

Begleitet wird der Ausflug in den naturnah gestalteten, 13.000 Quadratmeter umfassenden, Garten mit Worten und Botschaften einer der bekanntesten und beliebtesten Lehrreden des theravadischen – frühen oder älteren - Buddhismus, dem Sutta von der „Güte“- dem Metta Sutta.

Das herbstliche Spiel der sich wandelnden Farben von Blättern und Blüten nimmt seinen Lauf; die lebhaften Formen und Formationen von Früchten und Samen schicken sich an, das Leben für einen neuen Jahreslauf zu fassen. Überfluß leuchtet entlang aller Wege – ja selbst auf dem Wasser der Teiche spiegeln sich Fülle und Glanz.

In diesen Fluß der Bilder flocht Roswitha Katharina Wirtz die ruhigen, fast sanften Töne eine der ältesten Sutten der buddhistischen Welt, welche nicht nur von Frieden und Freundlichkeit spricht, sondern dazu geschaffen ist, solche Stimmungen in einem jeden Menschen zu wecken.

Der Kurzfilm entstand im September 2013; die Kameras führten Wolfgang Enge und Roswitha Katharina Wirtz, die auch für den Schnitt verantwortlich zeichnet.
Ihr Klick zum Film: www.YouTube/Friedrich Ostenrath

 

 

Auch ein Engel braucht ein Kleid

Ein Engel der Kulturen ist auch hier im Hospizgarten des hortus dialogus angekommen und breitet seine Flügel vom Dach des Grillpavillons aus über Menschen, Anlagen und Landschaft. Wie alle Engel bringt er gute Botschaft für uns alle -- gleich welcher Religion oder Nation wir uns zugehörig fühlen oder welche Hautfarbe wir tragen. Ein einziges Wort
-- zugleich Bestimmung und Auftrag -- schmückt sein gelbes Gewand: Frieden.
In vielerlei Sprachen und Schriften haben kleine und große Gäste den Himmelsboten im August 2013 mit dem Wort „Frieden" bemalt--und zwar in den Farben Blau, Grün und Rot. Jede dieser Farben steht stellvertretend für eine der bedeutenden monotheistischen Weltreligionen Judentum, Islam und Christentum. Ihre Symbole - Davidstern, Halbmond und Kreuz -- bilden jeweils einen Teil der äußeren Konturen des Engels. Diese starren Zeichen hat er überwunden, dennoch bleiben sie Bestandteil seines Wesens. Hinter dem schwebenden Engel der Kulturen wird ein - ebenfalls gelbfarbener - Ring sichtbar, aus dem der ‚Vermittler guter Botschaft' herausgeflogen ist, den er zurückgelassen hat. An der Innenseite dieses Ringes verbleiben die festen Zeichen dieser drei Weltreligionen, deren jede an einen einzigen Schöpfergott glaubt. Seit dem Jahre 2008 rollt die „Abraham-Karawane" durch viele Städte Europas, ihr Ziel wird Jerusalem sein; jene Stadt, die Juden, Christen und Muslimen als gleichermaßen verehrungswürdig gilt. Abraham - hebräisch: Avraham, arabisch: Ibrahim - genießt als „Stammvater" aller drei monotheistischen Religionen höchste Anerkennung bei allen ihren Gläubigen. Wenn Juden, Christen und Muslime jedoch einen einzigen Vater haben, dann sind und bleiben sie Schwestern und Brüder -- über alle Zeiten hinweg.
Deshalb sind sie als Glieder einer einzigen „abrahamitischen" Familie aufgerufen, Frieden untereinander und mit Anders-gläubigen zu halten, denn die Botschaft des Engels der Kulturen findet sich auch in ihren heiligen Schriften Tanach, Bibel und Koran: „Shalom alejchem" „Friede sei mit Euch"„As-salāamu ʿ?alaikum".
Dieser Film wurde im "Garten des Gesprächs"/Hospizgarten in Nideggen-Abenden gedreht von Wolfgang Enge und geschnitten von Roswitha Katharina Wirtz.

Ihr Klick zum Film: www.YouTube/Friedrich Ostenrath

 

 

WESAK- Fest 2013

Wie und wo die Mitglieder, Freunde und Sponsoren des Ambulanten Hospizdienstes das alljährliche Wesak-Fest begehen, können Sie im Video "Wesak-Fest 2012" (über die Homepage des hortus dialogus oder über YouTube) erfahren. In diesem Jahr trafen sich rund dreißg Besucher im Hospizgarten des Vereins in Nideggen-Abenden. Trotz des betrüblichen Wetters, schneidender Sturmböen und bitterkalter Temperaturen ließen sich die Gäste nicht ihre Laune verderben, sondern sangen, spielten und bastelten die aus dem Anna-Schoeller-Haus in Düren herbeigefahrenen Blinden gemeinsam mit ihren Begleitern hingebungsvoll und spontan Lieder, Sketche und bunte tafeln aus Pappe. Nach den Begrüßungsworten sowie einigen kurzen Gedanken zum Ursprung des Wesak-Festes wurde mit verteilten Rollen bzw. Stimmen das Gleichnis von den "Blindgeborenen und dem Elefanten" vorgetragen. Dann wurde es höchste Zeit, das mitgebrachte Grillgut über der glühenden Holzkohle zu braten, was nicht nur aller Bäuche , sonder auch aller Gliedmaßen zu ein bißchen wohliger Wärme verhalf. Anschließend sollten die im Heim vorgefertigtigen, handtellergroßen Papp-Elefanten mit individiellen Sinnsprüchen verziert und draußen im Rosarium des Gartens in einen Wildapfelbaum gehängt werden - dem "Baum des Jahres 2013".
Nach diesem kleinen Spaziergang galt es, sich wieder aufzuwärmen mit heißem Tee oder Kaffee - und kurz vor Schluß der Zusammenkunft sprach man gemeinsam das Metta-Sutta, die "Lehrrede von der Güte", die in allen buddhistischen Traditionen nicht nur beliebt, sondern hoch geschätz wird. Doch schauen Sie sich selbst den kurzen Video-Beitrag an, der von Wolfgang Enge aus Abenden gedreht und geschnitten wurde.

Ihr Klick zum Film: www.YouTube/Friedrich Ostenrath

 

 

Eine
WDR 3 – Fernsehen zu Gast im Hospiz-Garten in Nideggen-Abenden
- Ein buddhistisch inspirierter Garten -

Wer den Garten durch den japanischen Torbogen betritt, erlebt eine andere Welt:
eine Welt, die über viele Jahre hinweg von unzähligen ehrenamtlichen Bürgern nach ostasiatischen Vorgaben angelegt wurde.
Deshalb auch spielen Symbole und Symbolik eine zentrale Rolle; sei es, was ausgewählte Vertreter fernöstlicher Pflanzenwelt
angeht oder die Platzierung von darstellender wie auch kalligraphischer Kunst.

Willkommen also im hortus dialogus, dem ‚Garten des Gesprächs‘, der nicht nur Hospizgästen offensteht,
sondern allen Gartenfreunden, die für eine Weile Rückzug und Kontemplation suchen.

Videoproduktion von WDR 3

 

 

 

DVD-R 20
Besuch im Garten des Gesprächs Hospiz-Garten Abenden


Seit dem Jahre 2005 entsteht am nördlichen Rand des Nationalparks Eifel ein einzigartiger, themenzentrierter Landschaftsgarten, der vornehmlich den sehr unterschiedlichen Bedürfnissen sterbender und trauernder Menschen gewidmet sein soll.
Ausschließlich durch kleine wie auch üppige Spenden und dem ehrenamtlichen Einsatz tatkräftiger Bürger wandelte eine über einen Hektar umfassende, ehemalige Viehkoppel ihre geringe ökologische Wertigkeit in einen abwechslungs- und artenreichen Naturraum, der dem Typus eines sommergrünen, einheimischen Waldrandes entspricht. Eine solches Habitat steht nicht nur in gegenseitigem Austausch seiner pflanzlichen und tierlichen Bewohner, sondern auch mit den diese Vielfalt an Organismen erlebenden menschlichen Besuchern. Hier besteht für all jene, die ihren letzten Lebensweg haben antreten müssen, Gelegenheit, die eigene Verbundenheit in welkenden Blättern und knospenden Blüten, im Rufen der Vögel , im Summen von Insekten, aber auch in beschaulichen Pavillons wie auch stimmungsvollen Kunstwerken (wieder) zu entdecken und ihr nachzuspüren, denn
Gärten sind Spiegel ihrer Schöpfer und zugleich Abbilder einer in Vielfalt durchwobenen Gemeinschaft.

Eine Videoproduktion von Wolfgang Enge
Email:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

WESAK- Fest 2012

Zum Gedenken an die Geburt, die Erwachung („Erleuchtung“) und den Tod des historischen Buddha Gautama vor rund 2500 Jahren begeht ein großer Teil der Buddhisten weltweit alljährlich das Wesak-Fest. Mit einigen Recht darf es als das Hochfest dieser bedeutenden Weltreligion angesehen werden. Gemäß dem Verbreitungsgebiet des Buddhismus in den sehr stark voneinander abweichenden Kulturen Asiens und der Tatsache, daß für die Einsichten und Lehren des indischen Weisen seit einigen Jahrzehnten auch immer mehr Angehörige westlicher – christlich geprägter – Völker und Glaubensgemeinschaften offen sind, unterscheiden sich die Feierlichkeiten zum Wesak-Fest ganz erheblich voneinander, was Kulte und Riten zum Beispiel betrifft. Buddhistische Religiosität, buddhistische Feste und Zeremonien zeigen kein einheitliches Bild, sondern sind stets auch von lokalen, traditionell gewachsenen Ritualen sowie gläubiger Volksreligiosität mitgeprägt. Kein Wunder: war der – unfreiwillige – Gründer dieser Weltreligion doch von der Sinn- und Nutzlosigkeit der Ausübung von Riten und Ritualen für den Prozeß der Erlösung überzeugt. Gerade weil die Mitglieder und Freunde des hortus dialogus/Buddhistische Laienbewegung sehr bewußt keinem Kultus - insbesondere asiatischer Traditionen – verpflichtet sind, möchten wir diesen besonderen Tag im Rahmen solcher Aktivitäten begehen, die uns Europäern vertraut sind und deshalb auch Nichtbuddhisten ansprechen können. Es gilt, die universelle Friedensbotschaft buddhistischer Weltsicht jenseits von Religion und Konfession zu verdeutlichen.